
15. September bis 9. Oktober
«Goldparmäne», «Spartan» oder «Königlicher Kurzstiel» heissen sie: Alte Apfelsorten von Hochstammbäumen, die ab den 1950er Jahren systematisch gefällt wurden, um Platz für grosse Maschinen und industriell bewirtschaftetes Kulturland zu schaffen. Wenige dieser majestätischen Obstbäume stehen noch und verdienen unsere Aufmerksamkeit, denn für die Biodiversität sind sie von unschätzbarem Wert. Sie bieten Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten und spenden Nutztieren in der Sommerhitze Schatten. Zudem tragen sie jedes Jahr eine Fülle von süssen, säuerlichen und würzigen Früchten in allen Formen und Farben, die wir zu feinem Most pressen können. Die DIY-Mostanlage steht bereit; bring deine eigenen Äpfel und Birnen mit oder sammle welche, auf der nahe gelegenen Fallobstwiese.
Wo: Direkt vor der Werkstatt des Vereins Konkret
Wann: 24-Stunden geöffnet – die DIY-Mostpresse ist jederzeit für dich bereit!
Wie: Bringe deine eigene Flasche mit, in der du den Saft nach Hause nehmen kannst. Die Anleitung zum Mosten sowie die Geschichte des Obstbaus der Region befindet sich direkt neben der Mostanlage auf der Rückseite des Magazins. Äpfel waschen, häckseln, pressen und voilà – fertig ist der (nicht pasteurisierte) Apfelsaft.